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SCHILLERS FAULE ÄPFEL

Foto: Rolf Polander

Foto: Rolf Polander


Was inspiriert die Schriftstellerin, was regt den Autor an?
Von Macken, Hilfsmitteln und liebgewordenen Gewohnheiten beim Schreiben

Eine Antwort gibt die große Umfrage, die zwischen September 2014 und März 2015 stattgefunden hat. Rund 180 Autoren und Autorinnen aus Deutschland, Österreich, aus der Schweiz, Liechtenstein, Spanien und Israel haben sich daran beteiligt.

Schiller, so wird erzählt, soll faule Äpfel in seiner Schreibtischschublade gehabt haben, deren Geruch ihn inspirierten. Ich weiß von einer Autorin, die immer eine bestimmt Musik auflegt, damit sie schreiben kann. Ein anderer futtert Schokolade, und ich wickle mir gern eine warme Decke um die Hüften, um das Gefühl zu haben, wohlgeborgen in einer Höhle vor meinem Computer zu sitzen; nichts und niemand stört mich dann.
Und wie geht es anderen Kollegen und Kolleginnen? Was beflügelt sie beim Schreiben, was geht überhaupt nicht? Wer darf sie am Schreibtisch stören und wer nicht? Hilft ein Maskottchen oder eher frische Luft?
Ich wollte es wissen und hatte 2014 einen Fragebogen erstellt und Autoren und Autorinnen eingeladen, darauf zu antworten.

Hier das Ergebnis der Umfrage

… und noch mehr einzelne Antworten

Während der Recherche zur Umfrage „Schillers faule Äpfel“ hat mir Petra Oelker, die Hamburger Autorin zahlreicher historischer Romane und Kriminalromane, ein Interview gewährt. Es wurde in der Federwelt Juni 2016 veröffentlicht und ist nun auch online zu lesen. Viel Vergnügen.